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Der Heimatverein Rinkerode e.V. hatte zu seiner traditionellen Winterwanderung für Sonntag, d. 21.02.2016, ab 13.00 Uhr vom Backhaus eingeladen. In den letzten Tagen wie auch am Sonntagvormittag regnete es. So war man gespannt, wie viele zur Wanderung erscheinen würden. Der 1. Vorsitzende, Theo Schemmelmann, begrüßte überraschend viele, nämlich 19, Teilnehmer. Hiernach stimmte der Geschäftsführer Josef Hunkemöller auf die Tour ein. Er versprach einen interessanten, abwechslungsreichen und auch leicht abenteuerlichen Gang quer durch die nasse Davert zum Gut Heithorn.

Bei hoher Grundfeuchtigkeit aber ohne Regen ging es erst durch Rinkerode über einen asphaltierten Weg nach Haus Borg und von dort auf einem Schotterweg in die Davert. Ein Bagagewagen mit Getränken wartete nach vier Kilometern auf die hungrigen und durstigen Wandernden.

Nach der Rast wurde es – wie versprochen – ein wenig abenteuerlich: Holzrückearbeiten mit schwerem Gerät hatten auf dem nun eingeschlagenen Waldweg tiefe Fahrspuren und Pfützen im sandigen Untergrund hinterlassen. Diese waren hoch mit Wasser gefüllt, sodass der Weg für eine Strecke von 300-400 Metern nicht passierbar war. Im Gänsemarsch wurde auf einen schmalen Pfad direkt am Graben entlang ausgewichen. Hier wurde auf einer kurzen Strecke über einen wackeligen Knüppeldamm zudem auch ein wenig der Gleichgewichtssinn gefördert. Ein Bach konnte mithilfe einer provisorisch selbst errichteten Brücke aus Rundhölzern überwunden werden. Alles ging gut.

Danach folgte man den Weg Richtung Anwesen Druffel. Kurz davor bog man auf einem Wall, einer Landwehr, ab. Auch hier wurden die Wanderer kurzzeitig sportlich gefordert. Lagen doch 2 Bäume quer über der Wegstrecke, die überklettert werden mussten. Mit Teamgeist und gegenseitiger Unterstützung war es kein Problem. Kurz vor dem Ziel wurde vom Weg kurz abgewichen und eine Statue des heiligen Josefs und eine grottenähnliche Verehrungsstätte angesteuert. Im historischen Speicher der Hötte Stiftung, der alleine schon eine Besichtigung lohnt, war bereits eine Kaffeetafel mit leckerem, selbstgemachtem Kuchen aufgebaut. Einige Teilnehmer waren nur zum Kaffee angereist, sodass an der geselligen Kaffeetafel 27 Personen teilnahmen.

Nach einer knappen Stunde traten viele den etwa 6 km langen Heimweg zu Fuß an. Bei trockenem Wetter ging es erst über den Radweg an der B 54, dann durch die Bauernschaft zurück nach Rinkerode. Man war froh, sich bei dem eigentlich ungemütlichen Wetter aufgerafft zu haben und an einer richtig schönen, rund abgestimmten Winterwanderung teilgenommen zu haben.

JH


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Die Gruppe ist an diesem Nachmittag die folgende ca. 8,3 km lange Etappe gewandert:

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Winterwanderung des Heimatvereins Rinkerode am 21.02.2016